Universitäres Krebszentrum (UCCL)
 Universitätsmedizin Leipzig
Fotograf: Stefan Straube /UKLFotograf: Stefan Straube /UKLFotograf: Stefan Straube /UKLFotograf: Stefan Straube /UKL

Identifikation von Risikogenen für das Adenokarzinom des Magens

Das Universitäre Krebszentrum Leipzig (Prof. Dr. Florian Lordick) hat gemeinsam mit Partner der Universitätsmedizin Bonn (PD Dr. Michael Knapp und PD Dr. Johannes Schumacher) und Universitätsmedizin Magdeburg (Dr. Venerito) Forschungsmittel über die Deutsche Forschungsgemeinschaft eingeworben.

Das Ziel der Untersuchungen liegt in der Aufklärung der zellbiologischen Ursachen des Magenkarzinoms. Die Aufklärung der krankheitsrelevanten Vorgänge könnte zur Entwicklung wirksamer Medikamente führen. Darüber hinaus könnten Biomarker entwickelt werden, die eine bessere Prävention für Risikopersonen und Prognose für Betroffene zulassen. Der entscheidende Schritt bei der Aufklärung der zellbiologischen Ursachen liegt in der Identifikation der genetischen Risikovarianten. Anschließend kann untersucht werden, welche gemeinsamen zellulären Signalwege von den Risikogenen betroffen sind. Als Signalwege bezeichnet man die Netzwerke der auf zellulärer Ebene miteinander interagierenden Proteine bzw. Eiweiße, die das Produkt der Gene darstellen. Die Kenntnis der Signalwege, die für die Entstehung des Magenkarzinoms von Bedeutung sind, stellt einen wichtigen Schritt für die Erforschung der Ursachen des Magenkarzinoms dar.

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Letzte Änderung: 11.05.2015, 14:41 Uhr | Redakteur: Ulrich Meinel
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